and more ...

Germany

 

News

 Thin Clients

 

CHIP PC

 

Neoware

 

Igel

 

TCO/Technik

 

AuswahlkrIterien

 

 

Service in der Praxis

 

gebraucht/used

 

sure, we do

since 1996

 

 

 

 

 

 

Auswahlkriterien für Thin Clients

  Hardware Konfigurationsübersicht von Thin Clients

 

   
 

Stromverbrauch (ohne Monitor): heutiger Business PC ca. 170W !
Stromverbrauch (ohne Monitor): Thin Client max. 5W bis 25W ! 
nach oben

Verwaltung von Thin Clients

 

Einen wichtigen Faktor bei der Auswahl von Thin Clients stellt deren Verwaltungssoftware dar, das Remotemanagement!

Über diese Management Software erhalten Sie aus der Ferne Zugriff auf ihre Thin Clients.

Damit können Einstellungen der Verbindungen verändert werden oder neue Version bzw. Updates am vorhandenen Thin Client OS vorgenommen werden.

 

Bei der Konfiguration gilt in aller Regel das Master Prinzip. Das bedeute, Sie konfigurieren einen Thin Client als "Vorbild" - den Master - und verteilen anschließend die Einstellung dieses Masters an alle anderen auszuwählenden Thin Clients. Ausgenommen davon sind zum Teil Eigenschaften wie statische IP-Adr., Name des Thin Clients usw. Andere Hersteller arbeiten mit Profilen oder verwenden die Aktiv Directory und Policies.

 

Beim Firmware Update gehen die Hersteller unterschiedliche Wege.

 

Die Firmware beinhaltet im wesentlichen:

    - das Betriebssystem (WIN CE/XPe, Linux)

    - mit Bestandteilen zur Konfiguration der unterlegten Hardware

    - die Clientsoftware, z.B. für ICA oder RDP Verbindungen

    - Bestandteile des Remote Managers

 

Manche Hersteller nehmen Änderungen durch Austausch/Update der kompletten Firmware vor.

Andere bieten die Möglichkeit, nur einzelne Teile auszutauschen (SnapIn, PlagIn Verfahren).

Kommt z.B. ein neuer ICA-Client, so führt das bei dem Einen zu der Notwendigkeit, ca.18MB (Win CE ab Vers, 4.x) zu jedem Thin Client im LAN oder WAN ! zu senden. Der andere Hersteller bietet die Möglichkeit, beispielsweise nur den ICA-Client - ca. 2MB - auszutauschen, was natürlich gerade in einem WAN-Verbund mit vielen Standorten eine einfachere Planung mit den vorhandenen Resourcen ermöglicht.

nach oben

Bestimmen Sie den Einsatzbereich der Thin Clients

 

Die Art der Anwendungen bestimmt die notwendige Leistungsfähigkeit des Thin Client.

Wenn Sie z.B. nur eine einzelne RDP oder ICA Sitzung mit Standard Office Anwendungen wie Word, Excel und Outlook planen, reicht das einfachste Gerät des jeweiligen Herstellers - sofern der jeweilige Anwender nicht z.B. Megabyte große Excel Dateien mit komplexen Makros oder verzweigten Formatierungen benutzt! Ansonsten reicht schon eine mit 300MHz getaktete CPU, 32MB Flash und 64MB RAM mit 8MB Video Speicher.

 

(Heutige Geräte werden zumeist mit einer höheren Ausstattung geliefert, da die Komponenten-Hersteller diese Größen gar nicht mehr produzieren.)

 

Soll aber zusätzlich der lokale Browser verwendet werden, Stichwort NFuse, so ist schon ein Mehr an Flash und RAM erforderlich. Das gleiche kann gelten, wenn mehrere Sitzungen gleichzeitig gestartet werden sollen.

 

Die größte Herausforderung an einen Thin Client stellt die Grafikfähigkeit oder der Einsatz als X-Server dar. Es ist zu beobachten, dass auch die Thin Clients mit immer mehr MHz der CPU protzen. Diese Leistung wird eigentlich vornehmlich nur beim Einsatz als X-Server abgefordert.

 

Da die Thin Clients durchgängig mit einem OnBorard-Grafik-Controler bestückt sind und Shared-Memory verwenden, ist der mit der "größeren" CPU einhergehende Memory Bustakt viel interessanter. Die im obigen Beispiel angesprochene Megabyte große Excel Datei stellt bei den Berechnung ausschließlich die Leistungsfähigkeit der Server-CPU auf die Probe. Wenn Sie dann aber schnell mal mit einem vollgeschriebenen Blatt Seitenweise hoch und runter, nach links und rechts blättern, wird auch die grafische Leistungsfähigkeit des Thin Client gefordert. Auch die Tendenz zu immer höheren Auflösungen, ab 17" TFT liegt das Optimum bei 1280*1024, fordert Grafikchip, Memory-Bus und CPU. Klassische Beispiele sind auch SAP/R3 und Bild bespickte PDF-Dateien.

 

Die meisten Thin-Clients sind mit 8MB Video Speicher voreingestellt, lassen sich aber über das BIOS z.T. bis auf 64MB hoch setzen. 8MB sind für den normalen Anwendungsbereich aber in aller Regel absolut ausreichend. Wie viel "Mehr" ein höherer Wert bringt, hängt von der Anwendung und der Hardware Ausstattung des Thin Clients ab und sollte ausprobiert werden. Es geht aber auf jeden Fall zu Lasten der RAM Größe des normalen Arbeitsspeichers und sollte bei der Bestellung berücksichtigt werden.

 

Zu beachten: 

  - Windows CE.4x verwaltet bis 128MB RAM

  - Windows CE.5x verwaltet bis 256MB RAM

  - Linux und Win XPe basierende Geräte in der Regel bis 512MB und mehr bzw. in Abhängigkeit

    der Verfügbaren RAM Steckplätze

nach oben

USB - geliebt - nicht geliebt!?

 

Manche Firmen wollen die USB Funktionalität nicht, da darin ein Sicherheitsrisiko gesehen wird, Anderen gibt es die notwendige Flexibilität und ein Stück PC zurück.

 

USB Unterstützung für Massenspeicher wie USB-Stick und USB DVD/CD-ROM usw. ist heute im ICA/Citrix Umfeld Standard (Drive Mapping), auf RDP Ebene erst ab WIN 2003 mit entsprechendem RDP Client. Abschalten lässt sich die USB-Unterstützung nur im BIOS des Thin Client.

 

Achtung: PDAs lassen sich z.Z. noch nicht über die USB-Schnittstelle synchronisieren! Das kann über das COM-Port Mapping erfolgen. Ebenfalls über COM-Port bzw. PS2 Tastatur können generell BAR-Code Leser angeschlossen werden, wobei natürlich die einzelnen BAR-Code Lesegeräte getestet werden sollten.

 

 

Testen der Thin Clients

 

Testen Sie die zur Auswahl stehenden Geräte in der zum Einsatz bestimmten Konfiguration.

  - Tastatur

  - Mouse

  - Bildschirm

 

Ein Thin Client basiert auf Standard PC Hardware und verhält sich entsprechend, d.h. es sind unter Umständen Inkompatibilitäten möglich.

 

Wir hatten zum Beispiel im Test (1280*1024 16k Farben) ein 19" TFT Panel eines namhaften Herstellers. Auf den ersten Blick sah alles ganz OK aus. Wenn man dann aber über eine ICA-Verbindung MS-Word oder Excel öffnete, so war im seitlichen bzw. unteren Scrollbar beim Bewegen der Mouse ein deutliches störendes Flimmern zusehen. Mit anderen 19" TFT/LCD Bildschirmen lief das System unter allen Bedingungen einwandfrei. 

 

Um diesem Problem von vornherein aus dem Wege zu gehen, werden die Thin Clients bei uns sehr oft komplett mit Tastatur, Mouse und Bildschirm bestellt.

 

Nicht alle Probleme liegen aber beim Thin Client. So gibt es z.B. unter bestimmten Bedingungen Probleme mit dem ICA Client 7.x, welche dazu führten, dass bei einigen Tastaturen die Enter-Taste des Nummerischen-Keypad nicht funktionierte.

 nach oben

 

Impressum                    Stand: 22. Februar 2017